Als Gründer und Geschäftsführer von aiomics entwickle ich mit meinem Team KI für medizinische Dokumentation und deren Prüfung. Ich erlebe die Veränderung aus mehreren Richtungen: beim Aufbau der Technologie, beim eigenen Arbeiten mit KI und als Arbeitgeber. Wenn Aufgaben schneller erledigt werden können, müssen wir neu entscheiden, wer welche Verantwortung übernimmt und was ein gutes Ergebnis ausmacht.
Eine erfahrene Assistentin hat mit KI und unserem Unternehmenswissen einen Antrag auf eine Förderung von einer Million Euro weitgehend eigenständig vorbereitet. Ich selbst übernehme Aufgaben in Produktgestaltung und Organisation, für die ich früher stärker auf Spezialist:innen angewiesen war. Solche Erfahrungen machen die größere Frage konkret: Wie verändern sich der Wert von Fachwissen und der Beitrag, den ein Mensch leisten kann?
Meine Ausbildung führte mich von der Medizin an der Universität des Saarlandes zu weiterführenden Studien in öffentlicher Gesundheit an der London School of Hygiene & Tropical Medicine, in öffentlicher Politik an der University of Oxford und in Unternehmertum an der University of Cambridge. Diese Perspektiven helfen mir, einzelne Entscheidungen und ihre organisatorischen Folgen zusammen zu betrachten.
Zuvor war ich Partner und medizinischer Leiter bei FoundersLane und gehörte zum Gründungsteam von smart Helios. Ich berate außerdem Investor:innen, darunter NORD Holding und Speedinvest, und investiere selbst. Damit kenne ich Unternehmensentwicklung aus der Perspektive von Gründer:innen und Kapitalgeber:innen.
Das Gesundheitswesen ist ein anspruchsvoller Ort, um diese Fragen zu prüfen. Im täglichen Austausch mit Ärzt:innen sehe ich, wie eng gute Ergebnisse mit Wissen, Vertrauen und Verantwortung verbunden sind. Meine Vorträge übertragen solche Erfahrungen auf die Entscheidungen des jeweiligen Publikums. Der Aufbau von aiomics bleibt mein Schwerpunkt; die Bühne schafft Austausch mit möglichen Kund:innen, Partner:innen und anderen Unternehmer:innen.
Nachprüfbarer Hintergrund